IQgenio Blog
Wissenschaftlich fundierte Nachrichten über Intelligenz, Neurowissenschaften und Gehirntraining
Einzelne Gehirnsynapse als Ausgangspunkt des Stimmlerndens identifiziert
Wissenschaftler fanden heraus, dass eine einzige Synapsenart in den Basalganglien der Ursprung des stimmlichen Lernens ist. Wenn sie deaktiviert wird, fallen Vögel ins Brabbeln zurück.
Neurofeedback trainiert das Gehirn, um depressive Grübeleien zu stoppen
Echtzeit-fMRT-Neurofeedback gamifiziert das Gehirntraining, um depressive Grübeleien zu reduzieren, indem es die neuronale Kopplung zwischen selbstbezogenen und zielgerichteten Hirnregionen anspricht.
Hirnsignal sagt Aufmerksamkeit bei Kindern voraus und stellt sie wieder her
Forscher identifizierten eine neuronale Signatur, die Aufmerksamkeitslücken Millisekunden vor ihrem Auftreten vorhersagt. Gezielte Stimulation genau in diesem Moment stellte die Konzentration bei Kindern mit ADHS und Epilepsie wieder her.
Genetisches Risiko für Schizophrenie verändert Gehirnwachstum bei Teenagern
Eine neue Studie mit über 6.000 Kindern zeigt, dass ein hohes genetisches Risiko für Schizophrenie dazu führt, dass die frontale Hirnoberfläche in der frühen Adoleszenz schrumpft, während sie bei Gleichaltrigen wächst.
LinCx: Biologische "Bypässe" stellen Gehirnschaltkreise wieder her
Forscher entwickelten Proteine, die als biologische Drähte fungieren, um unterbrochene Gehirnschaltkreise wieder zu verbinden – und veränderten damit das Verhalten von Mäusen ohne Medikamente oder Elektroden.
Neues Gen PTCHD1-AS beeinflusst spezifisch soziale und repetitive Verhaltensweisen bei Autismus, nicht die Kognition
Forscher identifizieren PTCHD1-AS, ein langes nicht-kodierendes RNA-Gen, das soziale Interaktion und repetitive Verhaltensweisen reguliert, ohne Lernen oder Gedächtnis zu beeinträchtigen – ein Präzisionsziel für Autismus-Merkmale.
Drei genetische Wege: Wie Cannabisabhängigkeit das Psychoserisiko erhöht
In einer neuen Studie entdeckten Forscher über 500 Genmarker und drei biologische Pfade, die erklären, wie Cannabisabhängigkeit zu Psychosen führen kann. Dies bietet Grundlagen für Risikovorhersage und gezielte Behandlungen.
Wie Hormone das Hören prägen: Warum Männer und Frauen Geräusche unterschiedlich verarbeiten
Neue Forschung zeigt, dass hormonelle Schwankungen geschlechtsspezifische Unterschiede im Hören verursachen, männlich geprägte medizinische Modelle in Frage stellen und zu einer personalisierten Präzisionsaudiologie aufrufen.
Wie der Zeitpunkt von Traumata die Gehirnentwicklung und das Verhalten prägt
Eine neue Studie zeigt, dass der Zeitpunkt eines Traumas – Kindheit, Jugend oder frühes Erwachsenenalter – bestimmt, welche Hirnregionen betroffen sind und welche Verhaltensweisen auftreten, und eröffnet so Möglichkeiten für personalisierte Behandlungen.
Räumlich-zeitliche KI enthüllt, wie sich die Bewegungskarten des Gehirns selbst organisieren
Neue Forschung zeigt, dass richtungsselektive Karten im MT-Bereich des Gehirns aus einem Kompromiss zwischen aufgabengetriebenem Lernen und räumlicher Glätte entstehen und damit Theorien des visuellen Stroms vereinen.
Visuelle Neuronen mit Sprache entschlüsseln: Eine neue KI-Methode
Forscher nutzten KI, um visuelle Neuronen von Affen in menschenlesbare Beschreibungen zu übersetzen – mit 96%iger Genauigkeit bei der Vorhersage der Neuronenreaktionen.
Der ideale Schlaf für langsamere biologische Alterung
Weniger als 6 oder mehr als 8 Stunden Schlaf beschleunigt die Alterung von 17 Organsystemen, so eine neue Studie mit 500.000 Teilnehmern. Das optimale Schlaffenster liegt bei 6,4–7,8 Stunden.