IQgenio Blog
Wissenschaftlich fundierte Nachrichten über Intelligenz, Neurowissenschaften und Gehirntraining
Max-Entropie-Prinzip sagt neuronale Netzwerkstruktur besser voraus als Training
Neue Forschung zeigt, dass maximale Entropie – nicht nur Training – die neuronalen Verbindungen prägt. Das Prinzip sagt die Netzwerkstruktur, die beim Gradientenabstieg beobachtet wird, über verschiedene Lernregime hinweg voraus.
Maschinenpsychometrie: Eine neue Wissenschaft zur Messung von KI-Geistem
Forscher schlagen die Maschinenpsychometrie vor, eine Messwissenschaft zur Bewertung von KI-Verhalten mit Werkzeugen der mathematischen Psychologie, die sowohl Über-Anthropomorphismus als auch Geistblindheit vermeidet.
Thalamische Oszillation: Eine biologische Signatur des Bewusstseins entdeckt
Forscher entdeckten eine schnelle 20-45 Hz Oszillation im Thalamus, die nur im Wachzustand oder im REM-Schlaf auftritt – eine biologische Signatur für bewusste Zustände.
Neue Verbindungen könnten Alzheimer-bedingte Gehirnentzündung blockieren, die mit dem APOE4-Gen zusammenhängt
USC-Forscher identifizierten experimentelle Verbindungen, die das Enzym cPLA2 selektiv hemmen und so die mit Alzheimer verbundene Gehirnentzündung reduzieren, insbesondere bei APOE4-Trägern.
Ein neuronales Netz in Breite, Tiefe und Zeit wachsen lassen
Eine neue Studie zeigt, dass neuronale Netze Breite, Tiefe und Zeit wie Ressourcen gegeneinander eintauschen können – und ihre Verarbeitungszeit spiegelt menschliche Reaktionszeiten wider.
Astrocyten passen Natriumwerte fein an benachbarte Neuronen an – Jahrzehnte altes Dogma widerlegt
Neue Forschung zeigt, dass die Natriumkonzentration in Astrocyten nicht einheitlich ist, sondern je nach Ort variiert, um die lokale synaptische Aktivität zu unterstützen – eine lang gehegte Annahme der Neurowissenschaft wird damit widerlegt.
Hirnprotein Menin: Rückgang treibt Altern voran – Supplement kehrt es bei Mäusen um
Sinkende Menin-Werte im Hypothalamus lösen bei Mäusen Entzündungen, Gedächtnisverlust und körperliches Altern aus. Die Wiederherstellung von Menin oder die Gabe von D-Serin kehrte kognitive Einbußen um.
Herzinfarkt-Toxin Methylglyoxal schädigt das Gehirn und verursacht Depressionen und kognitiven Abbau
Eine neue Studie zeigt, dass nach einem Herzinfarkt das giftige Nebenprodukt Methylglyoxal ins Gehirn gelangt und Depressionen, Angstzustände sowie kognitiven Abbau auslöst. Eine Peptidtherapie könnte dieses Toxin abfangen.
Langzeit-COVID: Gehirnentzündung klingt mit der Zeit von selbst ab
Eine neue Neuroimaging-Studie zeigt, dass die weitverbreitete Gehirnentzündung bei Long COVID früh ihren Höhepunkt erreicht und innerhalb von 16 Monaten abklingt. Der Fokus verschiebt sich von entzündungshemmenden Medikamenten hin zu Therapien zur Emotionsregulation.
Vitamin-B12-Richtwerte könnten zu niedrig für die Gehirngesundheit sein, zeigt UCSF-Studie
Ältere Erwachsene mit ‚normalem‘, aber niedrig-aktivem B12 zeigen langsameres Denken und mehr Schäden an der weißen Substanz, was darauf hindeutet, dass aktuelle Richtwerte versteckte Gehirnrisiken übersehen könnten.
Serotonin verringert Glaubensverhaftung: Neue Hoffnung für die OCD-Behandlung
Eine neue Studie zeigt, dass Serotonin die „Glaubensverhaftung“ reduziert – die Tendenz, an veralteten Ideen festzuhalten – und bietet ein neues Verständnis von OCD sowie ein gezieltes Behandlungsfenster.
175 teuflische Kreisläufe der psychischen Gesundheit in neuer Studie kartiert
Eine neue Studie kartiert 175 sich selbst verstärkende Kreisläufe, die 29 Faktoren verbinden und junge Erwachsene in einer schlechten psychischen Gesundheit gefangen halten.