IQgenio Blog
Wissenschaftlich fundierte Nachrichten über Intelligenz, Neurowissenschaften und Gehirntraining
Informationstheorie erklärt den autismustypischen Drang nach Gleichförmigkeit
Ein neues informationstheoretisches Modell erklärt den Drang nach Gleichförmigkeit bei Autismus als Versuch, Überraschung und Unsicherheit zu minimieren – mit Folgen für Lerntherapien.
KI entschlüsselt Hirnwellen beim Fragilen-X-Syndrom mittels Alpha- und Gamma-EEG
Ein neues hybrides Deep-Learning-Modell analysiert Alpha- und Gamma-Hirnwellen, um Biomarker des Fragilen-X-Syndroms zu identifizieren, indem es CNNs, LSTMs und Rekurrenzplots kombiniert.
Uraltes vs. modernes PSPH-Gen: Wie sich die menschliche Hirnchemie entwickelte
Moderne menschliche PSPH-Genvarianten produzieren L-Serin effizienter als uralte Jäger-und-Sammler-Versionen – eine neue Hefe-Studie beleuchtet die Gehirnevolution.
Hippocampus: Das Datenaugmentierungssystem des Gehirns
Ein neues Framework schlägt vor, dass der Hippocampus wie Datenaugmentierung im maschinellen Lernen funktioniert – er refaktorisiert vergangene Erfahrungen offline und online, um flexible Zero-Shot-Generalisation zu ermöglichen.
Das Gewichtsgedächtnis deines Gehirns: Warum verlorene Kilos zurückkommen
Das Gehirn hat sich entwickelt, um Körperfett zu verteidigen, und betrachtet dein Höchstgewicht als neue Norm. Neue Forschung erklärt, warum Diäten trotz Willenskraft oft scheitern.
Orexin-Neuronen treiben anhaltende Motivation an, zeigt Studie
Forscher der Universität Nagoya zeigen, dass Orexin-Neuronen mit dem Aufwand skalieren und für zielgerichtete Motivation notwendig sind – mit Implikationen für Apathie und ADHS.
Aufrechte Haltung fördert Risikobereitschaft und Stolz, zeigt Studie
Eine McGill-Studie zeigt: Wer unbemerkt dazu gebracht wird, aufrecht zu sitzen, geht klügere Risiken ein und empfindet mehr Stolz – ohne zu ahnen, dass seine Haltung manipuliert wurde.
Hirnsignale verraten die Lieder, die du dir nur vorstellst
Forscher der Seoul National University entschlüsselten vorgestellte Melodien aus intrakraniellen Hirnsignalen bei 10 Epilepsiepatienten und rekonstruierten Lieder anhand relativer Tonhöhenklassen wie do, re, mi.
Kognitive Dunkle Materie: Die fehlende Zutat der KI-Intelligenz
Neue Forschung schlägt „kognitive dunkle Materie" vor – Hirnfunktionen wie Metakognition und emotionale Intelligenz, die Verhalten prägen, aber in KI-Training und Benchmarks fehlen.
16 Blutmoleküle in den Wechseljahren verraten Alzheimer-Risiko voraus
UCSF-Forscher fanden 16 Blutmoleküle, die in den Wechseljahren ihren Höhepunkt erreichen und mit kognitivem Abbau sowie einem 15 % höheren Alzheimer-Risiko Jahrzehnte später zusammenhängen.
Unerwartete Freizeit lässt Ihr Gehirn sie länger erscheinen – und Sie zu spät kommen
Neue Forschung zeigt: Unerwartet gewonnene Freizeit fühlt sich subjektiv länger an – ein Expectancy-Violation-Effekt. Die Folge: Menschen werden langsamer, wählen längere Aufgaben und kommen trotzdem zu spät.
Wie musikalische Improvisation das Gehirn neu vernetzt
Improvisation beruhigt selbstkritische präfrontale Areale und aktiviert Belohnungsnetzwerke – bei erfahrenen Erwachsenen ebenso wie bei Kindern. Kreativität zeigt sich als angeborene Gehirnfunktion.