IQgenio Blog
Wissenschaftlich fundierte Nachrichten über Intelligenz, Neurowissenschaften und Gehirntraining
Große Sprachmodelle imitieren menschliches Gehirn beim kreativen Denken
Neue Forschung zeigt, dass große Sprachmodelle mit der Gehirnaktivität während kreativer Aufgaben übereinstimmen – je größer und kreativitätsoptimierter das Modell, desto stärker die Übereinstimmung.
Umbau des Gehirn-Immunsystems beginnt mit 50, zeigt neue Studie
Mit etwa 50 Jahren tauscht das Gedächtniszentrum des Gehirns seine ansässigen Immunzellen gegen entzündungsfördernde aus – eine versteckte Umstellung, die erklären könnte, wie das Altern das Gehirn für Alzheimer und Demenz prädisponiert.
Das 'Exekutivorgan' des Gehirns kann kreatives Problemlösen blockieren
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der mediale präfrontale Kortex, oft als Manager des Gehirns angesehen, kreatives Denken tatsächlich behindern kann, indem er an alten Gewohnheiten festhält. Ihn zum Schweigen zu bringen, hilft Mäusen, schneller zu lernen.
Früher Stress hinterlässt bleibende Spuren in Dopamin-Neuronen
Kindheitstrauma erhöht das Enzym SETD7 in Dopamin-Neuronen, entrollt die DNA und macht Erwachsene anfälliger für Stress und Angst.
Warum Selbstüberschätzung bleibt: Der kostspielige Pfauenschwanz des Geistes
Eine neue Studie erklärt, dass Selbstüberschätzung die Evolution überdauert, weil ihre kostspieligen Fehler ein glaubwürdiges Signal für Fähigkeiten sind, das durch Verlustaversion in Schach gehalten wird.
Kiffen in der Pubertät: Studie zeigt langsamere kognitive Entwicklung
Eine neue Studie der UC San Diego zeigt, dass Jugendliche, die Cannabis konsumieren, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit langsamer entwickeln als Gleichaltrige – THC ist wahrscheinlich die Ursache.
Bewegung schützt Dopamin-Neuronen bei Parkinson durch Muskel-‚Exerkines‘
Eine Übersichtsarbeit von 129 Studien zeigt, dass Bewegung Muskel-‚Exerkines‘ freisetzt, die Dopamin-Neuronen schützen und Sarkopenie bei Parkinson entgegenwirken.
ACh-Rezeptordichte formt Gehirnaktivität und Schlafwellen
Ein neues Gehirnmodell zeigt, dass regionale Unterschiede in der Dichte von Acetylcholinrezeptoren die Aktivität des gesamten Gehirns und lokale Schlafwellen beeinflussen – und verbindet so molekulare Biologie mit Netzwerkdynamik.
Base-Rate-Vernachlässigung ist nicht nur ein Fehler – es sind zwei, und Sie können beide beheben
Neue Forschung zeigt, dass wir zwei getrennte Basisraten falsch handhaben – die Häufigkeit von Ergebnissen und von Hinweisreizen – jede mit eigener Verzerrung, was einen neuen Weg zur Verbesserung von Entscheidungen bietet.
KI-Erklärungen zeigen, wie Sprachmodelle Gehirnaktivität widerspiegeln
Die Erklärung, warum große Sprachmodelle Wörter vorhersagen, zeigt auch, wie ihre Berechnungen mit der Gehirnaktivität während der Sprachverarbeitung übereinstimmen.
Irrationale Voreingenommenheit bleibt ohne Fehlersignale bestehen: Neues OSCAR-Modell erklärt es
Eine robuste Voreingenommenheit beim Kategorienlernen bleibt auch ohne Fehlerfeedback bestehen, was aktuelle Theorien in Frage stellt. Ein neues Modell, OSCAR, erklärt dies für überwachtes, beobachtendes und unüberwachtes Lernen.
Wie Gehirnaktivitätsmuster mit Altern und Krankheit verändern
Neue Forschung zeigt, dass die Gehirnaktivität im Alter komplexer, aber instabiler wird, während Krankheiten wie Alzheimer zu einem Zusammenbruch beider Maßnahmen führen.