IQgenio Blog
Wissenschaftlich fundierte Nachrichten über Intelligenz, Neurowissenschaften und Gehirntraining
Wie der Parietalkortex die Netzwerkflexibilität des Gehirns orchestriert: Ein Drei-Konfigurations-Modell
Eine neue Studie identifiziert das parietale Netzwerk als einen Knotenpunkt, der Gehirnnetzwerke flexibel als Reaktion auf äußere Reize, Aufgaben und spontane Aktivität konfiguriert – mit Erkenntnissen für kognitive Flexibilität.
KI erkennt ADHS-Risiko Jahre vor der Diagnose durch Analyse von Gesundheitsakten
Neue Forschung zeigt, dass KI routinemäßige elektronische Gesundheitsakten analysieren kann, um das ADHS-Risiko eines Kindes bereits im Alter von 5 Jahren einzuschätzen – Jahre vor der typischen Diagnose.
Babygehirne starten voll: Warum Gedächtnisnetzwerke eher beschnitten als wachsen
Neue Forschung zeigt, dass der Hippocampus mit einem dichten, zufälligen Netzwerk beginnt, das mit der Zeit optimiert wird – und stellt damit die Annahme infrage, dass Lernen durch das Hinzufügen von Verbindungen erfolgt.
Wie Aufmerksamkeit mentale Landkarten für bessere Planung vereinfacht
Räumliche Aufmerksamkeit wirkt wie ein Scheinwerfer, der selektiv bestimmt, welche Teile einer Aufgabe bewusst werden, und so die Planungseffizienz steigert.
Sprache und Empathie entstehen in getrennten Hirnsystemen, zeigt Studie
Eine neue fMRI-Studie zeigt, dass die Gehirne von Kindern bereits ab einem Alter von drei Jahren separate, nicht überlappende Regionen für Sprache und Theory of Mind aufweisen, was Theorien widerlegt, die besagen, dass diese Fähigkeiten aus einer gemeinsamen kognitiven Quelle stammen.
Kaliumionen wirken als Schalter für Gehirnrezeptoren, zeigt neue Studie
Eine zufällige Entdeckung zeigt, dass Kaliumionen als Liganden für Gehirnrezeptoren bei Fruchtfliegen und Menschen fungieren und neue Einblicke in Epilepsie und die Homöostase des Gehirns bieten.
Neue Theorie quantifiziert in Synapsen gespeicherte Informationen
Forscher entwickelten ein Rahmenwerk zur Messung von Informationen, die in synaptischen Verbindungen gespeichert sind, und zeigten Synergie, bei der das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.
Ein neues Rahmenwerk klärt, was 'Repräsentation' in der Neurowissenschaft wirklich bedeutet
Forscher schlagen ein einheitliches Konzept mit vier Dimensionen vor – Sensitivität, Spezifität, Invarianz und Funktionalität – um zu klären, wie Gehirnaktivität sensorische Informationen repräsentiert.
Stark verarbeitete Lebensmittel beeinträchtigen visuelle Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit
Neue Forschung zeigt, dass bereits eine kleine tägliche Erhöhung stark verarbeiteter Lebensmittel die visuelle Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit messbar verringern kann – unabhängig von der allgemeinen Ernährungsqualität.
Leberhormon FGF21 kommuniziert mit dem Gehirn, um Appetit und Stoffwechsel zu steuern
Forscher entdeckten, dass ein Leberhormon namens FGF21 über Neuronen im Hinterhirn Appetit und Energieverbrauch reguliert, wenn die Proteinzufuhr niedrig ist.
Neues Framework RE-CONFIRM bewertet Zuverlässigkeit von Gehirn-Biomarkern aus fMRI
Ein neues Framework namens RE-CONFIRM prüft, ob Deep-Learning-Modelle robuste Biomarker aus Gehirnscans identifizieren. Dabei zeigte sich, dass das Feintuning von Foundation-Modellen wichtige Gehirn-Knotenpunkte übersehen kann.
EEG zeigt frühes Fehlschlagen der Gehirnvorkonfiguration als Marker für repetitive Subkonkussion
Eine neue EEG-Studie zeigt, dass die millisekundengenaue kortikale Vorkonfigurationsdynamik mit hoher Genauigkeit zwischen repetitiver subkonkussiver Hirnverletzung und gesunden Kontrollen unterscheiden kann.