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Vitamin D verbunden mit 13% besseren kognitiven Werten bei älteren Erwachsenen mit Schlaf- und Gedächtnisproblemen

Ältere Erwachsene mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und Schlafproblemen, die täglich mindestens 5.000 IE Vitamin D einnahmen, erzielten bei einem kognitiven Test mehr als 13% höhere Werte als diejenigen, die keines einnahmen, so eine vorläufige Studie der Emory University.

Die Forschung

Forscher der Emory University untersuchten 54 ältere Erwachsene mit sowohl Schlafstörungen als auch leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) – einem Stadium zwischen normalem Altern und Demenz. Sie verglichen die kognitive Leistung von Teilnehmern, die angaben, täglich mindestens 5.000 IE Vitamin D einzunehmen, mit denen, die niedrigere Dosen einnahmen, und denen, die keines einnahmen. Die Ergebnisse, veröffentlicht in Sleep Medicine am 23. August 2026, zeigten, dass die Gruppe mit hoher Dosis beim Montreal Cognitive Assessment (MoCA) signifikant besser abschnitt – im Durchschnitt mehr als 13% höher – selbst nach Bereinigung um andere Faktoren wie Alter und Bildung.

Interessanterweise waren niedrigere Dosen von Vitamin D (unter 5.000 IE) nicht mit verbesserten Werten verbunden. Die Forscher fanden auch keinen Unterschied zwischen Vitamin D2 (aus Pflanzen/Pilzen) und D3 (aus Sonne/tierischen Quellen) in Bezug auf die kognitive Leistung.

Die leitende Autorin Victoria Pak, außerordentliche Professorin an der Nell Hodgson Woodruff School of Nursing von Emory, betonte die Bedeutung des Zeitpunkts: "Bei älteren Erwachsenen, die sowohl Schlafstörungen als auch leichte kognitive Beeinträchtigung erleben, könnte dies ein kritisches Zeitfenster für Interventionen darstellen, wenn kognitive Veränderungen auftreten, aber Möglichkeiten zur Unterstützung der Gehirngesundheit noch bestehen."

Die Studie wurde vom National Institute on Aging finanziert und ist die erste, die die Vitamin-D-Aufnahme speziell in dieser Hochrisikogruppe untersucht.

Warum es wichtig ist

Mehr als 7 Millionen Amerikaner leben mit Alzheimer-Demenz, eine Zahl, die bis 2050 voraussichtlich 13 Millionen erreichen wird. Schlafprobleme sind bei Alzheimer häufig und betreffen bis zu 50% derjenigen mit mittelschwerer bis schwerer Erkrankung, und Vitamin-D-Mangel wurde mit Schlafproblemen und kognitivem Abbau in Verbindung gebracht.

Diese Studie legt nahe, dass Vitamin-D-Supplementierung eine einfache, zugängliche Intervention sein könnte, um die Gehirngesundheit in einem frühen Fenster des kognitiven Abbaus zu unterstützen. Obwohl die Ergebnisse vorläufig sind und keinen Ursache-Wirkungs-Beweis darstellen, weisen sie auf einen potenziell modifizierbaren Faktor hin, der weiter untersucht werden sollte.

Was Sie tun können

Die Studie untersuchte speziell ältere Erwachsene mit sowohl Schlafproblemen als auch MCI, daher gelten diese Ergebnisse nicht für alle. Die Aufrechterhaltung eines angemessenen Vitamin-D-Spiegels ist jedoch wichtig für die allgemeine Gesundheit. Wenn Sie sich Sorgen um Ihre Kognition oder Ihren Schlaf machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Überprüfung Ihres Vitamin-D-Spiegels und ob eine Supplementierung für Sie geeignet sein könnte.

Quelle: ScienceDaily Mind & Brain

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