Startseite · Blog · Forschung

Paracetamol in der Schwangerschaft: Kein erhöhtes Risiko für Autismus oder ADHS

Paracetamol in der Schwangerschaft: Kein erhöhtes Risiko für Autismus oder ADHS

Eine massive neue Studie mit mehr als 700.000 Mutter-Kind-Paaren hat eindeutig gezeigt, dass die Einnahme von Paracetamol (Acetaminophen) während der Schwangerschaft das Risiko eines Kindes, eine Autismus-Spektrum-Störung (ASD) oder eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zu entwickeln, nicht erhöht. Die Ergebnisse bieten werdenden Müttern, die eine sichere Schmerz- oder Fieberlinderung benötigen, starke Beruhigung.

Die Forschung

Veröffentlicht in JAMA Internal Medicine, wurde die Studie von Forschern der Universität Hongkong (HKUMed) und der Aston University geleitet. Sie analysierten elektronische Krankenakten aus Hongkong aus den Jahren 2000 bis 2023, die 708.020 Mutter-Kind-Paare umfassten. Der clevere Trick: Sie verwendeten ein geschwistervergleichendes Design, bei dem Brüder und Schwestern derselben Mutter verglichen wurden, von denen eines während der Schwangerschaft Paracetamol ausgesetzt war und das andere nicht. Dies eliminiert gemeinsame genetische und umweltbedingte Faktoren, die frühere Studien verzerrt haben könnten.

Die Ergebnisse zeigten keinen statistischen Zusammenhang zwischen pränataler Paracetamol-Exposition und späterer ASD oder ADHS, unabhängig von Trimester-Zeitpunkt, Dosierung oder Anwendungsmuster (sporadisch, intermittierend oder dauerhaft). Leitautor Dr. Shan Luo bemerkte, dass sie persönlich während ihrer eigenen Schwangerschaft aufgrund medialer Panikmache auf Paracetamol verzichtete und die Studie entwarf, um anderen Müttern datengestütztes Vertrauen zu geben. Die Studie ist die größte und gründlichste zu diesem Thema.

Warum es für Ihr Gehirn wichtig ist

Das Verständnis der Sicherheit häufig verwendeter Medikamente während der Schwangerschaft ist entscheidend für die Gesundheit von Müttern. Unbehandeltes Fieber und starke Schmerzen können selbst Risiken für Mutter und Fötus darstellen. Diese Studie stellt klar, dass Paracetamol, wenn nötig, keine neurodevelopmentalen Risiken für das Kind birgt. Für alle, die neugierig auf ihre eigene kognitive Gesundheit sind, ist es eine Erinnerung daran, dass robuste Forschungsdesigns – wie Geschwisterkontrollen – unerlässlich sind, um Korrelation von Kausalität zu trennen.

Was Sie tun können

Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, konsultieren Sie Ihren Arzt zur Behandlung von Schmerzen oder Fieber. Paracetamol bleibt eine empfohlene Option, wenn es klinisch indiziert ist. Für ein tieferes Verständnis Ihrer eigenen kognitiven Stärken ziehen Sie einen validierten, kostenlosen IQ-Test oder Gehirntrainingsübungen in Betracht.

Quelle: Neuroscience News

Neugierig auf Ihr eigenes Gehirn? Machen Sie unseren kostenlosen adaptiven IQ-Test oder probieren Sie 306 Gehirntrainingsstufen.

Neugierig auf Ihren eigenen IQ?

Machen Sie unseren kostenlosen, wissenschaftlich konzipierten adaptiven Test über 7 kognitive Bereiche. Keine Anmeldung erforderlich.

Kostenlosen Test starten