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Warum Cannabiskonsum bei Jugendlichen die Entwicklung des Dopaminsystems stören kann

Warum Cannabiskonsum bei Jugendlichen die Entwicklung des Dopaminsystems stören kann

Eine neue Studie zeigt, dass der Cannabiskonsum bei Jugendlichen mit niedrigeren Eisenwerten in Hirnregionen verbunden ist, die für die Dopaminproduktion entscheidend sind. Dies könnte die Entwicklung von Motivations- und Belohnungssystemen stören.

Die Forschung

Forscher des Bradley Hospital und der Brown University unter der Leitung von Dr. Sarah A. Thomas untersuchten jugendliche Cannabiskonsumenten mit spezieller MRT, um das Gehirneisen zu messen – ein Biomarker für die Dopamingesundheit. Sie fanden heraus, dass Jugendliche, die wiederholt Cannabis konsumierten, weniger Eisen in dopaminreichen Regionen aufwiesen, wobei hochpotentes Cannabis stärkere Effekte zeigte. Die im Jahr 2026 in Neuropsychopharmacology veröffentlichte Studie ist die erste, die Cannabiskonsum mit Eisenwerten im sich entwickelnden Gehirn in Verbindung bringt. Etwa 10–20 % der US-Jugendlichen konsumieren jährlich Cannabis, und das Gehirn von Teenagern reagiert besonders empfindlich auf Störungen der Dopaminreifung.

Warum es wichtig ist

Dopamin steuert Motivation, Lernen und Belohnungsverarbeitung. Niedrigere Eisenwerte deuten darauf hin, dass Cannabis die Entwicklung des Dopaminsystems beeinträchtigen könnte, was die Anfälligkeit für Sucht erhöht und kognitive Funktionen wie Konzentration und zielgerichtetes Verhalten beeinflusst. Das Verständnis dieser Veränderungen kann Jugendlichen und Eltern helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Was Sie tun können

Wenn Sie ein Teenager oder junger Erwachsener sind, sollten Sie den Konsum von hochpotentem Cannabis während der Adoleszenz einschränken, um die Gehirnentwicklung zu schützen. Kognitives Training und gesunde Gewohnheiten wie Bewegung und Schlaf können die Dopamingesundheit unterstützen.

Quelle: Neuroscience News

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