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Rotierende Spiralhirnwellen koordinieren Empfindung und Handlung

Rotierende Spiralhirnwellen koordinieren Empfindung und Handlung

Wissenschaftler haben eine neue Art von Hirnwellen identifiziert, die sich physisch über den Kortex drehen und wie eine raumzeitliche Uhr wirken, um Empfindung und willkürliche Bewegung zu koordinieren.

Die Forschung

Forscher der University of Washington School of Medicine unter der Leitung von Nick Steinmetz, außerordentlicher Professor für Neurobiologie und Biophysik, veröffentlichten im Science Ergebnisse, die zeigen, dass diese Spiralwellen im somatosensorischen Kortex entstehen und auf einer einzigartigen kreisförmigen Anordnung von Neuronen beruhen, deren Axone wie ein Karussell im Kreis zeigen. Mithilfe von kortexweiter Bildgebung und Elektrophysiologie bei Mäusen fanden sie heraus, dass ein Luftstoß auf die Schnurrhaare sofort im Uhrzeigersinn rotierende Wellen auslöste. Diese Wellen spiegelten sich in beiden Gehirnhälften wider, verbanden sensorische und motorische Bereiche und synchronisierten sich mit tieferen Strukturen wie Thalamus, Striatum und Mittelhirn. Die Wellen änderten ihre Form basierend auf der Aufgabe und dem Erregungszustand des Tieres.

Warum es wichtig ist

Diese Entdeckung enthüllt einen grundlegenden Mechanismus, wie das Gehirn Empfindung und Handlung sequenziert. Die Spiralwellen könnten helfen, sensorische Muster vorherzusagen und motorische Fähigkeiten zu verankern – wesentlich für Lernen und Koordination. Für jeden, der neugierig auf sein eigenes Gehirn ist, könnte das Verständnis dieser Wellen zukünftige Ansätze für kognitives Training informieren, insbesondere zur Verbesserung von Reaktionszeit, motorischem Lernen und sensorischer Integration.

Was Sie tun können

Obwohl die Laborforschung vorläufig ist, können Sie die sensomotorische Koordination mit Aktivitäten verbessern, die präzises Timing erfordern: ein Musikinstrument spielen, eine Sportart ausüben oder Gehirntrainingsspiele nutzen, die Reaktionsgeschwindigkeit und Sequenzgedächtnis herausfordern.

Quelle: Neuroscience News

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