Was Sie in den ersten Lebensjahren essen, könnte beeinflussen, wie intelligent Sie als Teenager sind. Eine neue Analyse von 73 Studien, veröffentlicht in Advances in Nutrition, zeigt, dass schlechte Ernährung im Kleinkindalter mit niedrigeren Intelligenzwerten in der Jugend verbunden ist – selbst wenn man andere Faktoren wie Einkommen und Bildung berücksichtigt.
Die Forschung
Forscher der Swansea University unter der Leitung von Professorin Hayley Young aggregierten Daten aus 48 kontrollierten Studien und 25 prospektiven Längsschnittstudien, die Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren verfolgten. Unterstützt vom IAFNS Cognitive Health Committee untersuchte das Team eine breite Palette von Nährstoffen: Eisen, Jod, Cholin, Vitamin D, Polyphenole, Fettsäuren, Getreide und Multinährstoffkombinationen. Sie fanden heraus, dass ungesunde Ernährungsmuster im Säuglingsalter durchgängig eine geringere kognitive Leistung später vorhersagten, auch wenn sie für Störfaktoren kontrollierten. Die Evidenz für Ernährungsinterventionen während der Jugend selbst war jedoch gemischt, was die Frage offen lässt, ob die Teenagerjahre ein zweites Fenster der Neuroplastizität darstellen, das von der Ernährung beeinflusst werden kann.
Warum es wichtig ist
Das bedeutet nicht, dass Sie in Panik geraten sollten, wenn Ihre Ernährung als Kind nicht perfekt war. Es unterstreicht jedoch, dass die frühe Ernährung die Grundlage des Gehirns während kritischer Entwicklungsfenster prägt. Das Gehirn durchläuft im Säuglingsalter und erneut in der Adoleszenz aufgrund hormoneller Veränderungen einen massiven Umbau. Während wir die Vergangenheit nicht ändern können, kann das Verständnis dieses Zeitplans Eltern, Erziehern und Politikern helfen, die frühe Ernährung zu priorisieren. Für Jugendliche deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Ernährung zwar immer noch wichtig ist, die Auswirkungen jedoch geringer oder schwerer nachweisbar sein können – weitere Forschung ist erforderlich.
Was Sie tun können
Für Eltern: Konzentrieren Sie sich von Anfang an auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an Eisen, Jod, Cholin und Omega-3-Fettsäuren ist. Für Teenager: Gute Ernährung schadet nicht und kann helfen, besonders in Kombination mit kognitivem Training. Jeder kann davon profitieren, seine eigene Ausgangsbasis zu kennen: Machen Sie unseren kostenlosen IQ-Test, um zu sehen, wo Sie stehen, und erwägen Sie Gehirntraining, um Ihre Fähigkeiten zu schärfen.
Quelle: Neuroscience News
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