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Neurofeedback trainiert das Gehirn, um depressive Grübeleien zu stoppen

Neurofeedback trainiert das Gehirn, um depressive Grübeleien zu stoppen

Eine neue Studie nutzt Echtzeit-fMRT-Neurofeedback, um Menschen dabei zu helfen, ihr Gehirn aus depressiven Grübeleien herauszutrainieren – der sich wiederholenden Negativspirale – indem Gehirnaktivität in ein Videospiel verwandelt wird.

Die Forschung

Forscher von ATR setzten Präzisionspsychiatrie ein, um die spezifischen neuronalen Schaltkreise anzugreifen, die bei schwerer depressiver Störung (MDD) Grübeleien antreiben. Sie konzentrierten sich auf die Kopplung zwischen dem hinteren cingulären Kortex (selbstbezogenes Denken) und dem dorsolateralen präfrontalen Kortex (zielgerichtetes Verhalten). Bei 68 Teilnehmern nutzte das Team Echtzeit-fMRT, um die Gehirnkopplung als dynamischen grünen Kreis darzustellen; die Teilnehmer wurden einfach angewiesen, den Kreis größer werden zu lassen. Die Größe spiegelte wider, wie genau ihre Kopplung einem gesunden Muster entsprach. Einige nutzten Kopfrechnen, Wortspiele oder stellten sich sogar kleine Läufer am Rand des Kreises vor.

Teilnehmer, die an aufeinanderfolgenden Tagen trainierten und höhere finanzielle Anreize erhielten, zeigten die größten Verbesserungen. Entscheidend war, dass gesündere Gehirnmuster während Ruhephasen bestehen blieben, was auf eine echte neuronale Veränderung hindeutet, nicht nur auf einen vorübergehenden Effekt. Die Verbesserungen korrelierten direkt mit reduzierten Grübeleien und depressiven Symptomen, aber nicht mit Angst – ein Beweis für die hohe Spezifität der Intervention.

Warum es wichtig ist

Bis zu 50% der MDD-Patienten sprechen nicht vollständig auf SSRIs an. Diese Studie zeigt einen personalisierten, schaltkreisbasierten Ansatz, der zu tragbaren Gehirntrainings-Headsets führen könnte. Für jeden ist es ermutigend zu verstehen, dass die Konnektivität des Gehirns bewusst umgeformt werden kann – das eröffnet Möglichkeiten für gezieltes kognitives Training für die psychische Gesundheit.

Was Sie tun können

Obwohl fMRT-Neurofeedback zu Hause nicht verfügbar ist, können Sie Achtsamkeit oder kognitive Umstrukturierung üben, um Grübeleien zu reduzieren. Versuchen Sie, täglich Zeit einzuplanen, um negative Gedankenschleifen zu bemerken und die Aufmerksamkeit sanft umzulenken – ähnlich wie die Teilnehmer ihr Gehirn im Scanner trainierten.

Quelle: Neuroscience News

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