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Fluorid im US-Trinkwasser und IQ: Kein Nachweis von Schäden

Fluorid im US-Trinkwasser und IQ: Kein Nachweis von Schäden

Eine neue Analyse von mehr als 10.000 Amerikanern, die seit dem High-School-Abschluss 1957 beobachtet wurden, zeigt, dass fluoridiertes Wasser den IQ nicht senkt oder kognitive Fähigkeiten im späteren Leben beeinträchtigt. Die am 13. April in Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie stellt Behauptungen infrage, die einige US-Gemeinden dazu veranlasst haben, die Fluoridzugabe zum Trinkwasser einzustellen.

Was die Forschung ergab

Forscher unter der Leitung von Rob Warren, einem Demografen an der University of Minnesota, analysierten standardisierte IQ-Tests und detaillierte Wohnortbiografien von High-School-Absolventen aus Wisconsin aus dem Jahr 1957. Sie fanden heraus, dass Jugendliche, die in Gebieten mit fluoridiertem Wasser aufwuchsen, keine anderen IQ-Werte hatten als diejenigen, die dies nicht taten. Die Ergebnisse blieben auch nach Berücksichtigung von sozioökonomischem Status, elterlicher Bildung und anderen Faktoren bestehen. „Es sind sehr starke Daten“, kommentierte Steven Levy, Zahnarzt und Public-Health-Forscher an der University of Iowa, der nicht an der Studie beteiligt war. „Es kommt überhaupt kein starkes Signal durch, das uns beunruhigen sollte.“

Die Studie schließt eine wichtige Lücke: Frühere Forschung, die Fluorid mit niedrigerem IQ in Verbindung brachte, stammte hauptsächlich von Bevölkerungen in China und Indien, die natürlicherweise hohen Fluoridkonzentrationen über 1,5 mg/L ausgesetzt waren. US-Wassersysteme fügen Fluorid typischerweise in einer Konzentration von 0,7 mg/L hinzu – weit innerhalb der Sicherheitsrichtlinien. Diese neue Arbeit verwendet direkte IQ-Messungen (nicht nur Schulnoten) und präzise Daten zur Fluoridexposition, was sie zu einer der aussagekräftigsten US-Studien zu diesem Thema macht.

Warum es für Ihr Gehirn wichtig ist

Die Fluoridierung des Wassers ist seit den 1940er Jahren ein Eckpfeiler der öffentlichen Gesundheit und hat Karies drastisch reduziert. Jüngste politische Veränderungen in einigen Bundesstaaten und Städten wurden durch Bedenken hinsichtlich neurologischer Entwicklungsrisiken ausgelöst – Bedenken, die diese Studie als unbegründet bei typischen US-Werten erscheinen lässt. Für alle, die sich um ihre eigene kognitive Gesundheit sorgen, ist die Botschaft klar: Sie müssen Leitungswasser nicht meiden oder spezielle Filter kaufen, um Ihren IQ zu schützen.

Was Sie tun können

Wenn Sie neugierig auf Ihre eigenen kognitiven Fähigkeiten sind, konzentrieren Sie sich auf bewährte Strategien für die Gehirngesundheit: regelmäßiges aerobes Training, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren und fordern Sie Ihren Geist mit neuen Aktivitäten heraus. Für eine Basisbewertung ziehen Sie einen evidenzbasierten IQ-Test in Betracht.

Quelle: Science News

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