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Virtuelle Realität und kognitives Training verbessern die Gehirnfunktion bei Parkinson

Virtuelle Realität und kognitives Training verbessern die Gehirnfunktion bei Parkinson

Eine aktuelle randomisierte klinische Studie, veröffentlicht in Nature, zeigt, dass die Kombination von immersiver virtueller Realität (VR) mit adaptivem kognitivem Training die kognitive Funktion und die täglichen Lebensfähigkeiten bei Menschen mit Parkinson-Krankheit, die eine leichte kognitive Beeinträchtigung aufweisen, signifikant verbessern kann.

Wie die Studie durchgeführt wurde

Die Forscher rekrutierten 60 Teilnehmer mit Parkinson-Krankheit und leichter kognitiver Beeinträchtigung und teilten sie nach dem Zufallsprinzip entweder einer Interventionsgruppe (30 Personen) zu, die 12 Sitzungen eines immersiven VR-basierten kognitiven Trainings über 4 Wochen absolvierte, oder einer Kontrollgruppe, die die Standardversorgung ohne kognitives Training erhielt. Das VR-Programm passte den Schwierigkeitsgrad in Echtzeit basierend auf der Leistung jeder Person an und zielte auf Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutive Funktionen ab. Vor und nach der Intervention absolvierten alle Teilnehmer standardisierte Tests der Kognition (Montreal Cognitive Assessment) und der funktionellen Fähigkeiten (Instrumental Activities of Daily Living Scale).

Was sie fanden

Nach 4 Wochen zeigte die Interventionsgruppe eine statistisch signifikante Verbesserung von 3,2 Punkten im Montreal Cognitive Assessment (p < 0,01) im Vergleich zu einer Veränderung von 0,4 Punkten bei den Kontrollen. Ihre Alltagsfunktionswerte verbesserten sich ebenfalls um durchschnittlich 1,8 Punkte (p < 0,05). Wichtig ist, dass diese Verbesserungen auch bei einer Nachuntersuchung nach 4 Wochen bestehen blieben. Die Autoren unter der Leitung von Dr. Alice Chen von der Stanford University stellen fest, dass die Effektstärke der einiger Medikamente ähnelte, jedoch ohne Nebenwirkungen.

Warum es für Ihr Gehirn wichtig ist

Diese Studie legt nahe, dass immersives, herausforderndes kognitives Training – insbesondere wenn es mit ansprechenden VR-Umgebungen kombiniert wird – die Gehirnplastizität selbst bei neurodegenerativen Erkrankungen fördern kann. Für gesunde Menschen bedeutet dies, dass adaptive und neuartige kognitive Herausforderungen möglicherweise effektiver sind als routinemäßige Gehirnspiele. Der Schlüssel liegt in der Personalisierung: Training, das sich an Ihr Könnensniveau anpasst, hält Sie in der „Zone der proximalen Entwicklung“.

Was Sie tun können

Probieren Sie kognitive Trainings-Apps aus, die den Schwierigkeitsgrad an Ihre Leistung anpassen, wie die auf iqgenios Gehirntrainingsplattform. Für einen zusätzlichen Boost variieren Sie Ihre Umgebung: Üben Sie in verschiedenen Räumen oder verwenden Sie spielerische Einstellungen, um das Engagement zu steigern.

Quelle: Google News: IQ & cognition

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